Hinweise zur Anbindung der Hamburger Software

  1. Die Hamburger Software nutzt ein restriktives Datenmodell. Aus diesem Grund ist eine Anbindung nur bedingt und in Absprache mit dem Hersteller möglich.
  2. Das Datenmodell der Hamburger Software ist nicht geeignet für eine robuste Direktanbindung. Abhängigkeiten werden nicht durchgängig durch das Datenmodell abgebildet; die Datenbank ist nicht durchgängig normalisiert.Minimale Voraussetzungen für eine Anbindung die durch Normalisierung des Datenmodells gegeben sein müssen:
    1. Einmalige Erfassung wiederkehrender Daten
    2. Vermeidung von Redundanzen
    3. Vermeidung von Inkonsistenzen durch das Datenmodell, nicht Procedures.
  3. Die Datenbank der Hamburger Software ist seitens des Herstellers geschützt, eine Öffnung kann unter Umständen die Gewährleistung einschränken.
    Anmerkung: Wir halten diese Verfahrensweise für nicht legitim, da die Daten dem Kunden gehören und eine dem heutigen Stand der Technik entsprechende Software Eingriffe, soweit Sie nicht in vorhandene Strukturen eingreifen, abfangen können bzw. in Zusammenarbeit mit dem Kunden entsprechende Lösungen akzeptieren muss.
  4. Alle Anbindungen an die Hamburger Software finden im Rechtsrahmen und in Verantwortung des Kunden statt, da wir weder zukünftige Updates noch Änderungen des Herstellers abfangen oder monitoren können.
  5. Anbindungen an die Finanzbuchhaltung der HS werden unsererseits in keinem Fall entwickelt noch geben wir Empfehlungen zu einer möglichen Anbindung.
  6. Die allgemeine Weiterentwicklung der Direktanbindung an die Hamburger Software wurde aus den bisher genannten Gründen gestoppt und wird auch zukünftig nicht wieder aufgenommen. Individuallösungen auf Basis des von der Hamburger Software freigegebenen Datenmodells können selbstverständlich weiterhin bereitgestellt werden.
  7. Die Anbindung an die Hamburger Software muss im DEBUG-Modus (SQL+REQ) ausgeführt werden.
  8. Der Benutzer für Schreibvorgänge ist vorgegeben.
  9. Für den Datenimport kann ab 2018 ESB::Transform¹ eingesetzt werden, welches auch komplexe Daten in ein – für die Hamburger Software – kompatibles Datenformat überführen und Änderungen an Datensätzen unabhängig vom Zielsystem nachhalten kann.

¹ ESB::Transform kann per XSL-Anweisungen konfiguriert werden, bedient beliebige textbasierte Listen und ermöglicht eine Schattendatenbank zum Abgleich der Zielsysteme. Für ESB::Transform wird das durch DEOSPA entwickelte GBO (Generalized Business Object) eingesetzt.